Vor gut einem Jahr (SWP 76,) kurz nach dem Release, waren sich Flo und Patrick ziemlich einig: Die Switch 2 ist erstmal verzichtbar, wenn man eine noch funktionierende Switch 1 hat. Beide hatten die Konsole sogar zu ihrer Enttäuschung des Jahres gekürt. Ein Jahr später ist es Zeit für ein Update: Switch 2 Reloaded, Switch 2 Episode 2, Die Switch schlägt zurück – wie auch immer man es nennen will.

Die Beiden führen durch das erste Switch-2-Jahr: vom heimlich nachgereichten Handheld-Boost-Modus, der Switch-1-Spiele endlich sauber hochskaliert (aber nie offiziell beworben wurde), über die anfängliche Aufregung um fehlende kostenlose Upgrades bei Square Enix, bis hin zu den vielen Indie-Studios, die ihre Spiele brav und kostenlos für die Switch 2 nachrüsten. Dazu gibt’s einen Blick auf die mittlerweile rund 30 Exklusivtitel, das Speicherplatz-Dilemma bei Gamecard-losen Riesen wie Indiana Jones oder Resident Evil und die Frage, warum die Switch 2 trotz gestiegenem Preis inzwischen fast ein Schnäppchen ist.

Im Spiele-Rückblick geht’s quer durch: Zelda: Breath of the Wild und Tears of the Kingdom in der aufgehübschten Switch-2-Version, Donkey Kong Bonanza zwischen Zerstörungswut und Pixar-Humor, Metroid Prime 4 als eher zwiespältiger System-Seller, das erstaunlich potente Resident Evil im Handheld-Modus, das waschechte neue Sci-Fi-Franchise Pragmata und natürlich UFO 50, das Flo eigentlich am längsten gefesselt hat. Ein ausführlicher, leicht spoilerhaltiger Abschnitt widmet sich außerdem dem Star-Fox-Remake, das mit den alten N64-Knochen unterm hübschen neuen Anzug eher enttäuscht – inklusive Vergleich zum Vorgehen bei Final Fantasy 7-Remake.

Am Ende gibt’s ein aktualisiertes gemeinsames Fazit, einen kurzen Ausblick auf das für dieses Jahr angekündigte Ocarina of Time-Remake und das Versprechen, sich spätestens in einem nicht weiter definierten Zeitraum wieder zum nächsten Switch-2-Rundumschlag zu treffen.

Quellen / Links:

Der Nanocast ist eine kleine Subserie des Spielwiese Podcasts. Meist plaudern Alex und Flo mit Pfeife, Fluppe und einem guten Wein über Themen, die Ihnen grade auf dem Pelz brennen. Und das Nano im Cast deshalb, weil wir es kurz halten wollen: 20-30 Minuten – kurz, knackig und vor allem: gediegen soll es sein.

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