Wenn Großteile des SWP-Teams nahezu permanent im gleichen Spiel unterwegs sind, sich rege darüber im Discord austauschen und Freud‘ und Leid‘ miteinander teilen, dann muss ein Großereignis eingetreten sein. Dieses Großereignis heißt Elden Ring, ist der neueste Titel der japanischen Software-Schmiede From Software um Lead-Designer Hidetaka Miyazaki und ist somit ein geistiger Nachfolger der so genannten Soulsborne-Spiele, durch die das Studio in den letzten Jahren Berühmtheit erlangte.

Und obwohl wir mit den drei Dark Souls-Teilen, deren inoffiziellen Vorgänger Demon’s Souls und dem Gothic-Steampunk-Mix Bloodborne nun wahrlich hätten wissen müssen, was auf uns zukommt, konnten wir dann am Ende doch nicht ahnen, dass From Softwares erster Open World-Versuch dermaßen genial, episch und monumental werden würde. Viele Superlative, ich weiß, aber das kommt nun mal dabei heraus, wenn man Zelda: Breath of the Wild, Shadow of the Colussus und Dark Souls in einen Topf wirft und das ganze kräftig umrührt.

Zugegeben: Nicht alles an Elden Ring ist eine 10/10, wie es Open Critic vielleicht vermuten lässt. Das eine oder andere Manko ist durchaus zu verzeichnen und im Spielwiese Podcast 52 versuchen Kai, Alex, Patrick und Flo diese neben all‘ den (verdienten) Jubelarien, die wir über das Spiel halten, ebenfalls rauszuarbeiten.

Quellen / Links:

Die 80er Jahre waren ein Sammelbecken an kultiger Popkultur: Ob Musik, Mode, Film, Nerdstuff oder Gaming: Vieles davon hat im Rückblick durch die neonfarbene Brille ein besonderen Platz im Herzen jener, die Teil dieses besonderen Jahrzehnts sein durften.

Muskelprotze im Kinderzimmer

Ein Phänomen, das in den Kinderzimmern jener Zeit einen besonders hohen Stellenwert genoss, war eine Toyline namens Masters of the Universe. Ursprünglich vom Barbie-Erfinder Mattel erdacht, um den verpatzten Star Wars-Deal wenigstens im Ansatz zu kompensieren, avancierten die Figuren um He-Man, Skeletor und Co. bald zu dem erfolgreichsten Spielzeug der damaligen Zeit — auch deshalb, weil sie von begleitenden Medien flankiert wurden, die die Charaktere erklärten und sie in einen sinnvollen Kontext setzten.

An der Speerspitze dieser Entwicklung standen die Zeichentrick-Episoden der Cartoon-Spezialisten Filmation, die ihre Version der Masters of the Universe ab 1983 regelmäßig über die heimischen Bildschirme flimmern ließ. Wenngleich nicht unumstritten in Sachen Qualität, fügte He-Man and the Masters of the Universe dem Franchise wichtige Aspekte hinzu – allen voran Prinz Adams ikonische Verwandlungsszene zu He-Man („I have the power!„).

Als die Toyline schließlich ihr Ende fand, wurde es lange Zeit still um die MOTUs. Ein Neustart in den 2000er-Jahren muss im Rückblick leider als gescheitert angesehen werden, auch wenn die begleitende Zeichentrickserie eine absolute Bereicherung zum Franchise darstellt. Tragisch und ungerecht für die Macher, dass der (landläufig genannte) 200x-Cartoon in der öffentlichen Wahrnehmung kaum eine Rolle spielt.

Revelation — ein Offenbarungseid?

Und nun, 20 Jahre später, der erneute Versuch eines Revivals, der da auf den Namen Masters of the Universe Revelation hört, von Mattel und Netflix in Auftrag gegeben und von Kevin Smith produziert wurde. Eine Offenbarung also — ob für die Charaktere im Plot oder für die Zuschauer vor den Flachbildschirmen — das wollen wir an dieser Stelle nicht verraten, aber auch Teil 2 unserer Analyse hält so einige Kritik an der Charakterentwicklung parat und findet trotzdem genug Sachen, die uns Spaß gemacht haben. Und die Frage ist: Sind die ganzen Vorwürfe, die die Macher nach Veröffentlichung der ersten Teils hinnehmen mussten, auch für den zweiten Teil noch valide? Wird He-Man irgendwann die Rolle erhalten, die sich eingefleischte MOTU-Fans erwarten? Die aktuelle Average Audience Score von rottentomatoes.com (Stand heute: 43%) spricht nicht unbedingt dafür. Doch was bringt Zuschauer und Fans so auf die Palme? Und sind die Kritikpunkte gerechtfertigt? Und wie kann es dann sein, dass professionelle Kritiker die Serie zeitgleich als überaus gelungen abfeiern?

Detailanalysen

Diesen und vielen anderen Fragen stellen sich unsere beiden MOTU-Experten im SWP-Team: Kai und Alex. Fachmännisch und kritisch sezieren sie jede Folge und so manches Detail. Referenzieren wissend auf andere MOTU-Quellen und decken versteckte Eastereggs und Querverbindungen auf. Zu welchem Fazit die beiden die Beiden schließlich kommen ist ebenso Teil der 51. SWP-Folge, wie die größte aller Fragen: Heißt es God-Lyn oder Dark Lyn*? Anders ausgedrückt: Ihr bekommt hier die vielleicht umfangreichste MOTU Revelation-Analyse im deutschsprachigen Raum. Und nun viel Spaß mit diesem rund 3-stündigen Podcast!

Quellen / Links:

TIMELINE:

00:01:06 Einführung und Allgemeines zu MOTU Revelation
00:11:05 Folge 6 Entzweigerissen: Zusammenfassung / Einschätzungen
00:38:02 Folge 7 Vernunft und Blut: Zusammenfassung / Einschätzungen
01:04:30 Folge 8 Die Kanalratte: Zusammenfassung / Einschätzungen
01:32:33 Folge 9 Hoffnung auf eine Bestimmung: Zusammenfassung / Einschätzungen
01:56:25 Folge 10 Alles inklusive; Zusammenfassung / Einschätzungen
02:29:52 Unser Gesamt-Fazit zu Revelation

* Es heißt je nach Sprache übrigens sowohl, als auch:

Patrick lässt ein Klagelied erschallen und Alex stimmt wehmütig mit ein, denn Beide sind sich einig. Die aktuelle Liefersituation der PS5 ist untragbar! Die der Xbox Series X übrigens auch, aber die ist a) ein klein wenig besser lieferbar und b) haben beide Podcaster eine SXS bereits unterm TV stehen, deshalb wird da nicht ganz so arg gejammert.

Doch wer ist nun schuld an dieser Misere? Die Scalper? Sony? Die Händler mit ihren unvollkommenen Online-Auftritten? Oder kollektiv alle, weil wir einfach nur frustriert über die aktuelle Situation sind? Im Nanocast #27 versuchen wir zumindest ansatzweise herauszufiltern, wem wir dieses Versagen in die Schuhe schieben können. Außerdem wird ein wenig darüber philosophiert, warum wir überhaupt eine Playstation 5 unser Eigen nennen wollen.

Ihr meint, das sind alles Luxusprobleme? First World problems? Ja, stimmt. Nerdstuff halt 😉

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Der Nanocast ist eine kleine Subserie des Spielwiese Podcasts. Meist plaudern Alex und Flo mit Pfeife, Fluppe und einem guten Wein über Themen, die Ihnen grade auf dem Pelz brennen. Und das Nano im Cast deshalb, weil wir es kurz halten wollen: 20-30 Minuten – kurz, knackig und vor allem: gediegen soll es sein.

Erinnert ihr euch noch an den 24. November 2018? Da feierten wir schon mal Jubiläum, nämlich mit dem Aufmacher „40? Was, jetzt schon?“. Der Spruch (von einem berühmten neuzeitlichen Barden entliehen) passte damals irgendwie ganz gut. Für das aktuelle Jubiläum, nämlich zur 50. Folge, würde ich ihn etwas umformulieren. In etwa so: „50? Was, jetzt erst? Mir ist nämlich just beim Aufzeichnen der aktuellen Folge eines klar geworden: Wir sind, was die Anzahl der Podcasts angeht, ziemlich langsam gemächlich. Großzügig ausgelegt könnte man auch sagen, wir legen eher den Fokus auf Qualität, denn auf Quantität. Trotzdem: 50 Folgen (+ 26 kleinere Nanocast-Episoden + das ein oder andere Weihnachtsspezial) in rund 9 Jahren — da merkt man, das wir unter keinem großen Druck stehen 🙂

Und wisst ihr was? Ich finde das eigentlich ganz gut. Da wir keine zahlende Kundschaft haben und wir niemanden echte Rechenschaft schuldig sind, machen wir unsere Podcasts eben dann, wenn wir Zeit und Lust dazu haben. Bei größeren Themen wird’s ein regulärer SWP, bei schnellen Häppchen bemühen wir unser Sonderformat Nanocast. Und wenn wir nichts zusammen bekommen (was zwischen Beruf und Familie und etwaigen Hobbys eben manchmal schwierig wird), dann ist das eben so. Nur in Sachen CRPG-History, da drückt mich ja doch dann und wann das schlechte Gewissen — was auch damit zusammenhängt, dass wir hier regelmäßig diesen „Wann kommt denn jetzt die nächste CRPG-Folge?„-Dolch in den Rücken gestoßen bekommen, und zwar immer dann, wenn wir grade wieder dabei sind, die CRPG-Episoden so im Nimbus der Erinnerungen verschwinden zu lassen. Aber keine Sorge: Folge 4 wird kommen (Duke Nukem Forever kam ja auch irgendwann) und das rege Interesse freut und schmeichelt uns natürlich.

Es wird persönlich!

Aufgefallen ist mir außerdem, dass wir zwar viel zu allen möglichen (Nerd-)Themen kund tun, wir aber noch nie wirklich über uns als Macher des SWP gesprochen haben. Klar, wer lange dabei ist, der weiß um unsere Vorliegen, Stärken und Schwächen und hat vielleicht schon die eine oder andere Anekdote von uns gehört. Aber vielmehr eben auch nicht. Das ändert sich nun mit dieser Episode: Anlässlich unseres 50. plaudern wir aus dem Nähkästchen über unsere nerdkulturen Wurzeln und springen dabei ganz weit in die Vergangenheit. Ihr wolltet schon immer Persönliches über uns wissen? Jetzt habt ihr die Chance dazu!

Ein wenig Historie und Statistik

Und weil so ein Jubiläum immer ein guter Anlass ist, in die Historie des Projekts zu schauen und auch mal ein wenig Statistik an den Mann oder Frau zu bringen, bekommt ihr das gleich zu Anfang der Folge ebenfalls noch mitgeliefert. Für Interessierte bietet sich übrigens zusätzlich unsere About: SWP-Seite an, die einen recht guten Überblick über unseren bisherigen Werdegang gibt.

Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr uns für weitere 50 Folgen die Treue haltet oder zumindest bis zum April 23 — dann feiern wir nämlich unser nächstes großes Jubiläum (das 10jährige!) und wer weiß, was wir uns da wieder Verrücktes einfallen lassen 😉

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Es ist Heilig Abend. Draußen rieselt leise der Schnee. Die Glöckchen klingelingelingen und irgendwo ist ein Ros‘ entsprungen. Und zu allem Glück wartet der zweite Podcast-Teil des Weihnachtsspezials auf euch. Wieviel besser kann der Tag wohl noch werden? 🙂

Auch in Teil 2 plaudern Kai (Kawie), Flo, Benni (Vampiro), Patrick (MajorPanno) und Alex (Sothi) emsig und ausufernd über ihre Plätze 3 bis 1.

Gewinnspiel!

Und weil heut‘ scho‘ Weihnachten ist, haben wir uns überlegt, noch einen drauf zu legen: Wir veranstalten ein Gewinnspiel, das allerdings an ein kleines Quiz gekoppelt ist. Wer die richtige Antwort auf die beiden folgenden Fragen per Mail an ws2021 (at ) levelattack (punkt) de schickt (Betreff „Weihnachtsspezial 2021„), erhält die Chance auf ganze 3 Monate Gamepass Ultimate. Das bietet sich in unseren Augen ziemlich gut an, da (Achtung Spoiler!) ein nicht unerheblicher Teil der genannten Spiele in eben jenem Gamepass zu finden ist und ihr so die Möglichkeit bekommt, unsere super-tollen Spieletipps auf PC, Konsole oder per Cloud einfach nachzuspielen 🙂

Jetzt zu den Fragen:

  1. Was ist Kais Enttäuschung 2021?
  2. Welches Spiel hat Benni für 2021 auf Platz 1 gewählt?

Einsendeschluss ist der 31.12.2021. Verlost wird unter allen Einsendern (mit richtigen Antworten ;). Der Gewinner kriegt den Code per E-Mail mitgeteilt. Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen.

Wir möchten diesen Podcast außerdem nutzen, um uns für die vielen Jahre der Treue und Zuneigung zu bedanken. Wir versprechen euch auch für 2022 sehr unregelmäßig und ganz sicher auch nicht hochprofessionell, aber dafür mit sehr viel Liebe und Herzblut Podcasts über alle mögliche Nerd-Themen zu produzieren — eine ganze Spielwiese voller Spaß, sozusagen.

Wir wünschen euch ein ganz tolles und gesegnetes Weihnachtsfest 2021, einen guten Rutsch ins neue Jahr und bitte bleibt gesund!

Euer Sothi

Weihnachtsspezial 2021
Weihnachtsspezial 2021

Terminplan:

Und damit beginnen wir wie in unserem Blogeintrag angekündigt mit Teil 1 des wunderbares Weihnachtsspezial 2021. Kai (Kawie), Flo, Benni (Vampiro), Patrick (MajorPanno) und Alex (Sothi) plaudern emsig und ausufernd über ihre Enttäuschung 2021, sowie über die Plätze 5 bis 4.

In Teil 2 folgen dann die Treppchen-Platzierungen 3 bis 1, sowie ein kleines, großes Gewinnspiel Doch jetzt erstmal viel Freude mit Teil 1.

Quellen / Links:

Weihnachtsspezial 2021

Weihnachtsspezial 2021

Mit Jubiläen habe ich es im Allgemeinen nicht so. Und doch, es gibt da das eine Datum, dieses eine Event, das ich Jahr für Jahr unheimlich gerne zelebriere. Ihr werdet es erraten haben, ich rede von dem traditionellen Weihnachtsspezial, das es fast so lange wie Sothis Spielwiese gibt.

Und pünktlich wie jedes Jahr bringen wir euch das Spezial direkt zum Fest der Liebe aufs Tablett — klar, sonst wäre der Name Weihnachtsspezial auch irreführend. Und wir befinden uns im 13. Veröffentlichungsjahr — eine für diese schnelllebige Branche gar nicht mal so schlechte Zahl und für mich immer wieder ein freudiges Ereignis: Denn auch wenn auf diesem Blog lang nicht mehr soviel läuft, wie vor einigen Jahren, so bleibt die Institution des Spezials doch unangetastet — und das ist auch gut so!

Auch dieses Jahr lassen wir es ein wenig gemächlicher angehen und so haben wir uns diesmal erneut dafür entschieden, die geschriebenen Artikel wegzulassen und das Ganze als groß angelegten Podcast hier im Rahmen des Spielwiese Podcast zu präsentieren.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen ein besinnliches Fest und viel Spaß mit dem anstehenden Weihnachtscontent hier auf Sothis Spielwiese.

Das große Weihnachtsspezial 2021: Was ist das?

Um was es genau geht: Alle Autoren verraten euch ihre persönlichen Top 5 Games für das Jahr 2021 – natürlich nicht einfach nur als reine Aufzählung, sondern mit ausführlicher Erklärung zum Warum und Weshalb. Komplettiert wird das Ganze mit dem Titel, den jeder Autor als seine ganz persönliche Spiele-Enttäuschung 2021 ansieht.

Der Clou dabei: Hier geht es nicht darum, welche Spiele 2021 erschienen sind, denn solcherlei Aufzählungen gibt es bereits genug im Netz. Nein: Die Spielwiese Podcaster verraten euch, was Ihnen 2021 am meisten Spaß gemacht hat – das kann ein uraltes Retrogame sein oder ein brandaktueller Blockbuster. Release-Datum egal!

Mit dabei ist der komplette reguläre SWP-Staff: Kai (Kawie), Flo, Benni (Vampiro), Patrick (MajorTeacher) und natürlich der Alex (Sothi). Geplant ist die Veröffentlichung des Podcasts in zwei Hälften: am 23.12. (Teil 1) und am 24.12. (Teil 2).

Und so heißt es auch 2021 wieder: Weihnachtsbaum, Weihnachtsgeschenke, Weihnachtsgans – alles schön und gut, doch wenn die Lichter ausgehen und langsam Ruhe eingekehrt, schnappen wir uns unser Tablet, das Smartphone oder den Laptop, rufen Sothis Spielwiese auf und erfreuen uns am besten Spezial des Jahres.In diesem Sinne,
Euer Sothi

Die 80er Jahre waren ein Sammelbecken an kultiger Popkultur: Ob Musik, Mode, Film, Nerdstuff oder Gaming: Vieles davon hat im Rückblick durch die neonfarbene Brille ein besonderen Platz im Herzen jener, die Teil dieses besonderen Jahrzehnts sein durften.

Muskelprotze im Kinderzimmer

Ein Phänomen, das in den Kinderzimmern jener Zeit einen besonders hohen Stellenwert genoss, war eine Toyline namens Masters of the Universe. Ursprünglich vom Barbie-Erfinder Mattel erdacht, um den verpatzten Star Wars-Deal wenigstens im Ansatz zu kompensieren, avancierten die Figuren um He-Man, Skeletor und Co. bald zu dem erfolgreichsten Spielzeug der damaligen Zeit — auch deshalb, weil sie von begleitenden Medien flankiert wurden, die die Charaktere erklärten und sie in einen sinnvollen Kontext setzten.

An der Speerspitze dieser Entwicklung standen die Zeichentrick-Episoden der Cartoon-Spezialisten Filmation, die ihre Version der Masters of the Universe ab 1983 regelmäßig über die heimischen Bildschirme flimmern ließ. Wenngleich nicht unumstritten in Sachen Qualität, fügte He-Man and the Masters of the Universe dem Franchise wichtige Aspekte hinzu – allen voran Prinz Adams ikonische Verwandlungsszene zu He-Man („I have the power!„).

Als die Toyline schließlich ihr Ende fand, wurde es lange Zeit still um die MOTUs. Ein Neustart in den 2000er-Jahren muss im Rückblick leider als gescheitert angesehen werden, auch wenn die begleitende Zeichentrickserie eine absolute Bereicherung zum Franchise darstellt. Tragisch und ungerecht für die Macher, dass der (landläufig genannte) 200x-Cartoon in der öffentlichen Wahrnehmung kaum eine Rolle spielt.

Revelation — ein Offenbarungseid?

Und nun, 20 Jahre später, der erneute Versuch eines Revivals, der da auf den Namen Masters of the Universe Revelation hört, von Mattel und Netflix in Auftrag gegeben und von Kevin Smith produziert wurde. Eine Offenbarung also — ob für die Charaktere im Plot oder für die Zuschauer vor den Flachbildschirmen — das bleibt vorerst offen, denn Teil 1 der ersten Staffel besteht aus mageren fünf Folgen, deren Länge jeweils kaum über die 25 Minuten hinaus geht. Das sorgt sorgt natürlich für Unmut im monatelang angeheizten Hype-Train. Aber wenn’s nur das wäre, dann wäre die MOTU-Welt vermutlich in Ordnung. Ist sie aber nicht, wie uns die Average Audience Score von rottentomatoes.com (aktuell 37%) wissen lässt. Doch was bringt Zuschauer und Fans so auf die Palme? Und sind die Kritikpunkte gerechtfertigt? Und wie kann es dann sein, dass professionelle Kritiker die Seite zeitgleich als überaus gelungen abfeiern?

Detailanalysen

Diesen und vielen anderen Fragen stellen sich unsere beiden MOTU-Experten im SWP-Team: Kai und Alex. Fachmännisch und kritisch sezieren sie jede Folge und so manches Detail. Referenzieren wissend auf andere MOTU-Quellen und decken versteckte Eastereggs und Querverbindungen auf. Zu welchem Fazit die beiden die Beiden schließlich kommen ist ebenso Teil der 49. SWP-Folge, wie das Versprechen, beizeiten auch eine MOTU Revelation – Teil 2-Episode zu produzieren. Anders ausgedrückt: Ihr bekommt hier die vielleicht umfangreichste MOTU Revelation-Analyse im deutschsprachigen Raum. Und nun viel Spaß mit diesem mehr als 3-stündigen Podcast!

Quellen / Links:

TIMELINE:

00:01:10 Einführung und Allgemeines zu MOTU Revelation
00:37:36 Folge 1 Zusammenfassung / Einschätzungen
01:13:40 Folge 2 Zusammenfassung / Einschätzungen
01:41:55 Folge 3 Zusammenfassung / Einschätzungen
02:08:55 Folge 4 Zusammenfassung / Einschätzungen
02:26:58 Folge 5 Zusammenfassung / Einschätzungen
02:58:42 Unser Gesamt-Fazit zu Revelation

 

Es ist MCU-Zeit im Nanocast. Mit einem neuen Film. Endlich!

Flo und Alex waren kürzlich in Black Widow (also im Kino!, nicht via Disney+), der nach langer Pandemie-Pause die lang ersehnte MCU Phase 4 eröffnete. Große Fragen waren zu klären: Was ist der Rote Raum den nun genau? Was hat es mit dem Taskmaster auf sich? Wie lief das damals in Budapes(ch)t ab? Und vor allem: wer wird die neue Black Widow?

Beide hatten, soviel kann man wohl im Vorfeld verraten, keine große Erwartungen an Scarlett Ingrid Johanssons letzten großen Auftritt im MCU-Universum. Die Frage ist nur: Wurden Ihre Erwartungen bestätigt?

Quellen / Links:

Der Nanocast ist eine kleine Subserie des Spielwiese Podcasts. Meist plaudern Alex und Flo mit Pfeife, Fluppe und einem guten Wein über Themen, die Ihnen grade auf dem Pelz brennen. Und das Nano im Cast deshalb, weil wir es kurz halten wollen: 20-30 Minuten – kurz, knackig und vor allem: gediegen soll es sein.

Eine Ära geht zu Ende. Nach 15 Jahren ist Schluss mit der Serie Supernatural.

Kai und Patrick schwärmen so sehr, dass dieser Podcast lange geworden ist. Zu lange für einen Nanocast. Daher bekommt ihr nun die volle Packung, frei nach dem Motto „saving people, hunting things“ zu hören.

Die beiden Podcaster möchten die Serie auch einem jungfräulichen Publikum schmackhaft machen, daher ist der Podcast größtenteils spoilerfrei geworden. Natürlich werden Nebencharaktere, der typische Verlauf der „Monster of the week“-Folgen sowie grobe Handlungsabläufe angesprochen. Gegen Ende gibt es eine Spoilerwarnung, bevor sie noch auf einen Twist in der finalen Staffel sowie auf das eigentliche Ende (das übrigens tatsächlich ein Epilog ist) eingehen.

Zunächst nur auf 5 Staffeln ausgelegt

Der Plan der Macher von Supernatural war nie, eine so lange Serie zu produzieren. Vielmehr war sie damals auf 5 Staffeln ausgelegt. Die Reise der beiden Brüder Sam und Dean Winchester (der Namen ist Programm) wird als Road-Movie in Serie dargestellt. Die Suche nach ihrem Vater führt die beiden mit einem Chevrolet Impala zu den Klängen von härterem Gitarrenrock durch ganz Amerika. Unterwegs müssen sie sich ständig neuen Monstern stellen und immer neue Vorgehensweisen entwickeln, wie sie diese am besten bekämpfen. Dämonen gesellen sich im weiteren Verlauf der Geschichte hinzu, und später natürlich auch Engel. Doch in der Welt von Supernatural gibt es nicht immer ein klares Gut oder ein klares Böses und so müssen Sam und Dean immer wieder abwägen, wem sie in dieser düsteren Welt vertrauen können und überschreiten oft auch selbst Grenzen. Am Ende von Staffel 5 geht es, wie soll es auch anders sein, um die Rettung der Welt.

Der Erfolg gibt viele Gründe zum Weitermachen

Nach Staffel 5 war die Serie viel zu erfolgreich, um sie zu beenden. Daher führten die Macher die Serie fort, bauten neue Charaktere sowie weitere Handlungsstränge ein. Es gibt im späteren Verlauf sogar eine Art Hauptquartier für die Jäger, sodass die Serie ihren typischen Road-Movie-Charakter etwas verliert. Dennoch bleibt es spannend genug, um dem Verlauf weiter zu folgen, herrliche Einzelepisoden, wie zum Beispiel ein Crossover mit „Scooby Doo“, garnieren diesen gekonnt. Der epische Konflikt zwischen Himmel und Hölle sowie bekannte Figuren aus allen möglichen Mythen und Sagen werden weiterhin sehr gut eingesetzt.

Ein Ende während einer (tatsächlichen) Pandemie

Nach 15 Staffeln wurde dann ein Finale geplant. Leider gab es in der „echten“ Welt nun eine Pandemie, durch die die Dreharbeiten der finalen letzten Folgen verschoben werden musste. Unter Pandemie-Bedingungen wurden diese dann zu Ende gedreht, was beim Schauen der Folgen aber nur dann auffällt, wenn man es genau beobachtet. So konnte das würdige Ende noch gezeigt werden, welches Kai und Patrick mit gemischten Gefühlen aufnahmen und im Spoilerteil darüber berichten. Eines sei dennoch erwähnt: Die beiden Hauptdarsteller Jensen Ackles und Jared Padalecki durften den ikonischen Chevrolet Impala behalten und fahren vielleicht gerade zu diesen Zeiten damit durch Amerika. In diesem Sinne wünschen wir euch viel Spaß mit dem Podcast.

„Join the hunt!“

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