Battle Brothers + Interview? Das kommt Kennern des Spielwiese Podcasts doch bekannt vor! Und in der Tat: Bereits in Folge #31 thematisierten wir den Mix aus Strategie-, Taktik- und Rollenspiel ausführlich und bauten obendrein ein sehr aufschlussreiches Interview mit dem Overhype-Mitgründer Jan Taaks ein.

Knapp drei Jahre und viele Podcasts später haben wir erneuten Redebedarf. Die Battle Brothers haben sich nämlich weiter entwickelt! Seit 2017 dürfen sich interessierte Spieler mit insgesamt vier DLCs eindecken: Den Lindwurm (kleiner, aber dafür kostenlos), sowie Beasts&Exploration, Warriors of the North und das erst vor wenigen Wochen erschienene Blazing Deserts, das die ursprüngliche Intention für diesen Podcast war und den namensgebenden Titel für den SWP #45 darstellt.

Damit das Déjà-vu aus Folge 31 einigermaßen authentisch wirkt, haben wir erneut sämtliche Gesprächspartner von damals mit am Start: Benni (aka Vampiro), Alex (aka Sothi) und natürlich Jan von Overhype, der im Interview mit Benni wieder zahlreiche Details zur Battle Brothers und den Erweiterungen, sowie einen kleinen Ausblick in die (Switch-)Zukunft gibt.

Der Podcast unterteilt sich in drei Abschnitte. Im ersten Abschnitt führen wir euch in wenig in das Thema ein, danach folgt das Interview. Und im Nachgang gehen wir nochmal im Detail auf das Interview und die DLCs (insbesondere auf Blazing Deserts) ein. Die entsprechenden Timecodes findet ihr in der Timeline.

Quellen / Links:

TIMELINE:

00:00:50  Einstieg ins Thema Battle Brothers
00:16:38 Interview mit Jan Taaks (Overhype Studios)
01:21:34 Inhaltliche Vertiefung zu den Erweiterungen

Welche Zutaten enthält ein typisches Computerrollenspiel? Jede Menge High-Fantasy? Einen Protagonisten, der vom Zero zum Hero wird? Ausgefeilte Charakterentwicklung, Gruppenbildung und genug Grinding, um möglichst das Maximallevel zu erreichen? Wenn diese Komponenten das klassische Rollenspiel ausmachen, dann darf man festhalten, dass Aeon of Sands – The Trail zwar alles Mögliche ist, aber eines vermutlich nicht: Typisch.

Two Bits Kid, ein deutsch-italienisches Indie-Dev-Studio, hat es mit Aeon of Sands zur Aufgabe gemacht, mit gängigen Konventionen zu brechen. Auf den ersten Blick in die Ecke der Retro-Dungeon-Crawler verortet, ist dieser Titel eigentlich ein Mix aus den guten alten Fighting-Fantasy-Books und einigen CRPGs der 90er Jahre, gemixt mit einer ordentlichen Prise Humor und der dazu völlig konträr wirkenden Endzeitumgebung. Das Spiel ist, ganz wie die Bücher-Vorbilder, deshalb nicht linear: Es braucht schon mehrere Durchgänge, um die postapokalyptische Welt mit ihren zahlreichen Dialogen, den wunderbaren Illustrationen (ganze 240!) und etlichen Dungeons und Ortschaften in ihrer kompletten Gänze zu erfassen.

 

(Anti-)Held wider Willen

Wir spielen den Gärtner Setrani, dessen bisheriger Lebensinhalt es war, den Kinami-Baum seiner Heimat, einer riesigen Kuppelstadt namens Pantella, zu pflegen. Doch dann wird er ausgeschickt, um seine Heimat zu retten. Warum grade er? Nun, warum nicht und eigentlich ist es auch egal. Bis jetzt haben wir gestandene Rollenspieler noch jeden Niemand zum Jemand gemacht. Nicht jedoch in diesem Rollenspiel: Der gute Setrani bleibt im Wesentlichen ein Schwächling — durch die unwirtliche Wüsten schlagen muss er sich trotzdem. Immerhin: Im Laufe des Spiels können (müssen aber nicht!) zwei weitere Mitstreiter hinzustoßen — ob diese wesentlich heldenhafter sind, nun, das dürft ihr selbst herausfinden.

 

Podcast inklusive Entwickler-Interview

Da uns das Spiel so symphatisch war, dass gleich zwei Leute aus dem engeren SWP-Kreis, nämlich Benni und Maverick, den Titel durchgespielt haben und auch Alex eine kleine Angetestet-Reihe an den Start gebracht hat, war die Idee gar nicht mal so abwegig, einen freshen Podcast zu dem Spiel zu veröffentlichen. Und weil wir nach Battle Brothers schon lange mal wieder ein Interview führen wollten, haben wir auch das verwirklicht: Direkt im Anschluss an den eigentlichen Podcast führt Benni ein Gespräch Florian Fischer, dem Programmierer des Entwickler-Duos.

 

Quellen / Links:

TIMELINE:

00:01:09  Einstieg ins Thema Aeon of Sands
01:12:48 Interview mit Florian Fischer (Two Bits Kid)

Der Spielwiese Podcast erscheint im zweiwöchigen Rhythmus – auch wenn zweiwöchig bei uns ein arg dehnbarer Begriff ist. Geschwafelt wird selbstredend und hauptsächlich über spielebezogene Dinge, dabei stets mit einem Grundthema vor Augen. Dass wir davon fast immer abschweifen

40? Was, jetzt schon?!

Lässt man die Nanocasts und die jährlichen Weihnachtsspezial-Aufzeichnungen nicht mit einfließen, feiern wir mit der nächsten regulären Folge des Spielwiese Podcasts tatsächlich die runde 40. Eine stolze Zahl, auch wenn es da draußen zugegebenermaßen Podcasts gibt, die in fünf Jahren deutlich produktiver waren. Andrerseits: Wie viele Podcast-Projekte können schon von sich behaupten, überhaupt so lange durchgehalten zu haben?

Es gibt also etwas zu feiern und da wir hier beim SWP noch nie ein Jubiläum begangen haben (was eindeutig dem lethargischen Produzenten dieses Projekts geschuldet ist), darf man Einiges erwarten!

Einem so epischen Event muss ein monumentales Thema zu Grunde gelegt werden und nach nächtelangem Zermartern unserer Gehirnwindungen destillierte sich dies als Essenz unserer Überlegungen heraus: Die Lieblingsspiele der SWP-Redakteure seit 2013.

Sperrige Überschrift? Ja, vielleicht. Ungewöhnliches Bezugsjahr? Auf den ersten Blick schon. Aber: Ein Blick ins Archiv macht sofort klar: 2013 ist das Jahr der allerersten Folge — wir blicken demnach auf die Zeit seit unserer Gründung zurück. Ist das nicht ein toller Kniff?! Wir stellen uns an dieser Stelle ein sehr kollektives “Jaaaaa!” vor.

 

Interaktion mit den Zuhörern

Alle SWP-Redakteure bastelten im Vorfeld eine kleine persönliche Bestenliste für die Jahre 2013 bis 2017 zusammen (das aktuelle Jahr 2018 sparen wir aus Gründen aus). Diese stellen wir dann im Podcast pro Jahrgang und Person kurz vor, plaudern ein wenig darüber und liefern unsere persönlichen Anekdoten dazu. Und am Ende jeden Jahres kommt der Clou, denn wir haben die Chance zur allerersten echten Interaktion mit euch, unserem Publikum, genutzt. Zum Abschluss jeden Jahrgangs baten wir einen Zuhörer auf die Bühne, respektive unseren Teamspeak-Server, und fragten nach eurem Lieblingsspiel des entsprechendes Jahrgangs.

In der folgenden Tabelle findet ihr alle Spiele pro Jahr und Redakteur. Damit wir euch den Spaß allerdings nicht verderben, haben wir die einzelnen Titel in Spoiler-Tags verpackt (einfach mit der Maus markieren, dann seht ihr das Spiel).

2013
2014
2015
2016
2017
Kai
[Civilisation 5]
[Last of Us]
[Tabletop Simulator]
[Uncharted 4]
[Zelda. Breath of the Wild]
Flo
[Hotline Miami]
[Alien: Isolation]
[Soma]
[DOOM]
[The Evil Within 2]
Patrick
[Bioshock Infinite]
[Hearthstone]
[Life is strange]
[Overwatch]
[Divinity Original Sin 2]
Benni
[RimWorld (EA)]
[Endless Legend]
[Pillars of Eternity]
[Darkest Dungeon]
[Battle Brothers]
Ralf
[Tomb Raider]
[HALO Masterchief Collection]
[Witcher 3]
[Quantum Break]
[Mass Effect Andromeda]
Alex
[Rogue Legacy]
[Legend of Grimrock 2]
[ARK (EA)]
[XCOM 2]
[Battle Brothers]

 

Und weil wir während der Live-Streams jede Menge Filmmaterial eingespielt haben, lohnt sich alternativ zum Audiofile ein Blick in das entsprechende Video.

Knapp 1 1/2 Jahre haben wir uns seit der letzten Switch-Aufnahme Zeit gelassen — aber wie ein guter Wein, muss auch manchmal ein Podcast reifen. Und da ist der nun — Nintendo SWITCH RELOADED — unser allumfassender Beitrag zum Spiele-Portfolio der erfolgreichsten Konsole der letzten Monate.

 

Volle Besetzung

Und da wir uns der Verantwortung bewusst sind, SWP #26 gehört immerhin zu den meist gehörtesten Folgen, haben wir die geballte Spielwiese Podcast-Kompetenz an den Start gebracht: Mit Benni (“Vampiro”), Ralf (“DarkVamp”) und Alex (“Sothi”) sind gleich drei Teilnehmer dabei, die auch schon am letzten Switch-Cast mitgewirkt haben. Da ergeben sich selbstverständlich Fragestellungen wie: “Welche Prognosen von damals haben sich eigentlich erfüllt?”. Aber auch die “Neuzugänge” Flo und Patrick (“MajorPanno”) haben ihre Sichtweise zum Thema beizutragen — schließlich haben alle fünf Teilnehmer eine Switch samt ordentlicher Spiele-Bibliothek zuhause stehen.

 

Themengebiete

Die Aufnahme wurde in ordentliche Themenbereiche gegliedert: Wir beginnen mit einer kleinen (Geheim-)Tipp Runde, in der jeder dem geneigten Hörer sein Lieblingsspiel auf der Switch verrät — garniert mit dem Hinweis, dieses doch schon während des Podcasts käuflich zu erwerben.

Danach gehen wir das Gros der Titel durch: Welche Nintendo-eigenen Produkte gibt es mittlerweile? Wie gut sind sie letztlich geworden? Welche weiteren Triple-A-Titel warten auf uns und wie sieht es an der Indie-Front aus? Außerdem beleuchten wir den aktuellen Stand des eShops und richten unseren Blick in die Zukunft, indem wir über die kommenden Perlen der nächsten Monate reden.

Quellen / Links:

Der Spielwiese Podcast erscheint im zweiwöchigen Rhythmus – auch wenn zweiwöchig bei uns ein arg dehnbarer Begriff ist. Geschwafelt wird selbstredend und hauptsächlich über spielebezogene Dinge, dabei stets mit einem Grundthema vor Augen. Dass wir davon fast immer abschweifen, gehört zum (ungeplanten) Konzept dieser Sendung.

Wenn der Name Piranha Bytes fällt, schweifen die Gedanken unweigerlich zu Gothic, dem vielleicht erfolgreichsten und beliebsten RPG aus deutschen Landen, ab. Und auch wenn die Bochumer (jetzt in Essen) Entwickler mit dem inoffiziellen Nachfolger Risen nie ganz dessen Beliebtheitsgrad erreichten, gab es um die Entwicklung von ELEX schon im Vorfeld unheimlich viel Hype und Kaffeesatzleserei: Wie würde wohl ein Gothic in einem Science Fiction-Szenario aussehen? Und warum nennt Piranha das Ganze eigentlich Science Fantasy? Wie fügt sich der Jetpack in die Open World und würde der Held endlich einen Namen bekommen (Spoiler: JA!)?

 

Deutschland = Piranha Bytes-Land?

Nicht umsonst durfte man im Vorfeld in Deutschlands größtem Spielemagazin Gamestar exklusive Previews und den dazugehörigen Test bewundern. Das legt den Schluss nahe, dass die Deutschen Gothic-Fanboys sind und es vielleicht doch so etwas wie den oft zitierten Piranha Bytes-Bonus gibt? Dieser und noch viele anderer Fragen gehen Benni (Vampiro) und Patrick (Major Panno) in Spielwiese Podcast #34 auf den Grund.

In rund 3 Stunden und 50 Minuten sezieren die Beiden jedes noch so kleine Detail: Von Gothic über Risen, hin zur ELEX-Vorgeschichte, über dessen Spielmechanik und Technik bis hin zu einem übergreifenden Wertungsspiegel (der den zuvor erwähnten Bonus vielleicht auflöst?) und einem vom restlichen Podcast separierten Spoilerteil wird kein Versuch unterlassen, das Spiel von jeder Seite unter die Lupe zu nehmen.

Um bei einer derartigen Länge die Übersicht zu behalten, haben sich die beiden Podcaster ein System einfallen lassen: SWP 34 ist insgesamt fünf größere Kapitel unterteilt und präsentiert sich bis auf den speziell gekennzeichnten fünften Bereich nahezu spoilerfrei. Wer sich zu den einzelnen Punkten entlanghangeln möchte, möge sich an unter aufgeführter Timeline orientieren.

 

Premieren

Ganz nebenbei feiern wir mit der 34. Folge auch noch zwei Premieren: Zum einen feiern wir mit Patrick / Major Panno einen weiteren Podcaster-Zugang (und hoffen auf weitere Auftritte!). Zum anderen ist das schier Unmögliche passiert: Zum ersten Mal in der langjährigen Geschichte des SWP ist der gute Alex / Sothi kein Mitglied des Casts.

Keine Angst: Es liegt nicht daran, dass der mit den Millionen-Einnahmen des Spielwiese Podcasts zur Ruhe gesetzt hat (obwohl er es zweifellos könnte!). Nein, die Erklärung ist simpler: ALEX hat ELEX (nicht schlecht, oder?!) nicht gespielt und wollte mit seinen unqualifizierten Bemerkungen dem Experten nicht im Wege stehen 😉

 

Quellen / Links:

TIMELINE:

00:00:29 Neu im SWP: Patrick / Major Panno (Vorstellung)
00:01:52 Elex-Spielzeit: Wer ist wie weit gekommen?
00:06:25 Kategorie 1: Piranha Bytes, Gothic, Risen
00:46:03 Kategorie 2: Vorgeschichte, Lore, Spielwelt
00:52:25 Wir schweifen ab: Skillsystem / Moralsystem
01:27:36 Kategorie: 3 Technik, Steuerung, Kampfsystem, Questdesign
02:38:13 Kategorie 4: Wertungsspiegel
03:00:10 Kategorie 5: Spoilerteil (Questbeispiele)
03:44:30 MEGA-SPOILER [!!!]

Der Spielwiese Podcast erscheint im zweiwöchigen Rhythmus – auch wenn zweiwöchig bei uns ein arg dehnbarer Begriff ist. Geschwafelt wird selbstredend und hauptsächlich über spielebezogene Dinge, dabei stets mit einem Grundthema vor Augen. Dass wir davon fast immer abschweifen, gehört zum (ungeplanten) Konzept dieser Sendung.

Echtzeitstrategiespiele – Die Erben des Wüstenplaneten

Es gibt Genres, die hatten ihre Zeit. Unheimlich populär bei Release mit einigen guten Jahren danach, unheimlich unattraktiv, als der Hype vorbei ging.

Ein Genre, dem dieses Etikett vielleicht auf besonders tragische Weise anheftet, ist die klassische Echtzeitstrategie. Also das, was ehemals mit dem altehrwürdigen westwoodschen Dune 2 begründet wurde. Dieser Prototyp, der szenariotechnisch auf Frank Herberts “Der Wüstenplanet” fußte, bot bereits alle Komponenten, die spätere und kommerziell erfolgreichere Titel wie Command&Conquer, Warcraft oder Age of Empires so populär machten.

Diese Spiele waren Megaseller, begründeten ganze Franchises, sind Teil der Popkultur. Und waren Steigbügel für den Einstieg in völlig artfremde Genres, wie das höchst erfolgreiche World of Warcraft seit über einem Jahrzehnt mehr als eindrucksvoll beweist.

 

Das Siechtum der Echtzeitstrategie

Und doch: Mitte der 2000er siechte die Echtzeitstrategie langsam dem Ende entgegen. Aller großer Namen und eSport-Popularität zum Trotz haftete dem klassischen RTS über Nacht der Mief längst vergangener Zeiten an.

Zwar versuchte sich das Genre neu zu erfinden, versuchte vermeintlich nervig wirkende Kernkomponenten wie den Basenbau zu reduzieren, suchte sein Heil in Action-Adventure-artigem Missionsdesign oder in der Fokussierung auf Heldeneinheiten. Doch letztlich mündeten all diese Bemühungen in dem, was heutzutage die dominierende Echtzeistrategie ist: MOBAs.

 

A New Hope

Warum also versuchen drei ältere Herren (Flo, Benni, Alex) in diesem Podcast ein Pferd zu reiten, das bereits tot ist? Nun, es keimt etwas Hoffnung auf: Jüngst wurde mit Starcraft Remastered ein nett aufgebohrtes Remake zu einem der populärsten Echtzeitstrategiespiele überhaupt auf den Markt gebracht, was Microsoft scheinbar zu Anlass nahm, seiner nicht minder bekannten Age of Empires-Reihe ebenfalls eine Frischzellenkur zu verpassen. Doch es kommt noch besser: Während 2017 mit Dawn of War 3 ein großer Relic-Titel fortgeführt wurde, glüht in den Herzen aller RTS-Fans der Name Age of Empires 4 in gleißendem Licht. Man möge mir verzeihen, wenn ich sage: Darauf freue ich mich wirklich wie Sau.

 

Das Beste vom Besten

Grund genug für uns, ein für allemal festzulegen, welche Titel denn nun wirklich zu den besten Echtzeitstrategiespielen aller Zeiten gehören. Aus diesem Grund haben wir den Konflikt nicht gescheut und per Brainstorming eine höchst subjektive objektive Bestenliste zusammengestellt.

Hart erkämpft, präsentieren wir euch in diesem Podcast, der sinnigerweise Die besten Echtzeitstrategiespiele heißt, unsere RTS-Top Ten. Die Mischung ist bunt: Von Fantasy, über Historie, hin zu Science Fiction und berühmten Franchises ist alles dabei, was das Genre geboten hat.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Hören und hoffen natürlich auf rege Beteiligung im Kommentarbereich, falls ihr die Bestenliste etwas anders sortiert hättet 😉

 

Gewinnspiel

Zur Feier des Tages verlosen wir 1x Planetary Annihilation (Steam-Key), den inoffiziellen Nachfolger zu unserem 5. Platz. Mitmachen kann jeder, der bis inklusive 14.09.17 unter diesem Artikel oder unter das dazugehörige YouTube-Video einen Kommentar verfasst.

Viel Glück!

Quellen / Links:

TIMELINE:

00:01:58 Tribut an Dune 2
00:06:13 RTS-Konventionen
00:09:21 Platz 10: [Stronghold]
00:34:38 Platz 09: [Sins of a Solar Empire]
00:48:33 Platz 08: [Homeworld]
01:07:11 Platz 07: [Company of Heroes]
01:33:36 Platz 06: [Dawn of War]
01:59:02 Platz 05: [Supreme Commander]
02:14:33 Gewinnspiel
02:17:47 Platz 04: [Command&Conquer]
02:42:13 Platz 03: [Age of Empires]
03:16:28 Platz 02: [Warcraft 2]
03:37:26 Platz 01: [Starcraft]

Der Spielwiese Podcast erscheint im zweiwöchigen Rhythmus – auch wenn zweiwöchig bei uns ein arg dehnbarer Begriff ist. Geschwafelt wird selbstredend und hauptsächlich über spielebezogene Dinge, dabei stets mit einem Grundthema vor Augen. Dass wir davon fast immer abschweifen, gehört zum (ungeplanten) Konzept dieser Sendung.

Battle Brothers — ein XCOM im Mittelalter?

Darf man den Overhype Studios glauben, so ist die ursprüngliche Idee zu Battle Brothers aus der reinen Not geboren. Als große Fans der XCOM-Reihe wünschten sich die Taaks-Brüder unheimlich gerne ein XCOM im Mittelalter — und mussten enttäuscht feststellen: Da gibt es nichts. Also machten sie das, was man als ambionierte Spieler eben so macht: Ein eigenes Konzept entwickeln, Firma gründen, Grafiken entwerfen, die Idee in Programmcode umsetzen. Herausgekommen ist das Söldner-Epos Battle Brothers, das zum überaus gut umgesetzen Taktikteil einen wunderbar motivierenden Rollen- und Strategiepart spendiert bekommen hat, der in großen Teilen an die wunderbare Indie-Perle Mount&Blade erinnert.

Da Battle Brothers nicht nur bei der Steam-Spielerschaft mit aktuell 92% bei über 2300 Reviews, sondern auch bei Benni und Alex einen sehr guten Anklang gefunden hat, war es an der Zeit, diesem Ausnahmetitel die große Bühne in unserem weltberühmten Spielwiese Podcast zu bereiten. In den folgenden Minuten werden wir euch deshalb im Detail darüber aufklären, wie die Spielmechaniken funktionieren und was den besonderen Reiz der Battle Brothers ausmacht.

 

Auf zu neuen Ufern: Das Entwickler-Interview

Premiere im SWP: Erstmalig haben wir uns ein Herz gefasst und die Entwickler zum Interview geladen. Jan Taaks, seines Zeichens verantwortlich für den Business- und Marketingbereich, beantwortete uns eine ganze Menge Fragen und erzählte dabei ein wenig aus dem Nähkästchen. Wer hätte etwa gedacht, dass im Spiel ursprünglich ein abgestürztes Ufo in einer mittelalterlichen Welt als Grundthema dinenen sollte? Weitere Themen wie die überaus positive Kundenresonanz, Designentscheidungen zum Spiel, die Firmengründung der Overhype Studios, die Bürosituation des kleinen Indie-Studios oder die weitere Zukunftsplanung finden sich in dem rund 50 Minutenlangen Interview auch wieder. Nebenbei gibt Jan dabei sehr hilfreiche Tipps für andere Entwickler.

Der Podcast unterteilt sich in drei Abschnitte. Im ersten Abschnitt reden Benni und ich über Battle Brothers im Detail, danach folgt das Interview. Und im Nachgang ziehen wir beide noch ein kleines Resüme. Die entsprechenden Timecodes findet ihr in der Timeline.

Quellen / Links:

TIMELINE:

00:02:48  Einstieg ins Thema Battle Brothers
01:25:00 Interview mit Jan Taaks (Overhype Studios)
02:17:27 Letzte Gedanken zum Spiel und Interview

Der Spielwiese Podcast erscheint im zweiwöchigen Rhythmus – auch wenn zweiwöchig bei uns ein arg dehnbarer Begriff ist. Geschwafelt wird selbstredend und hauptsächlich über spielebezogene Dinge, dabei stets mit einem Grundthema vor Augen. Dass wir davon fast immer abschweifen

CRPG History
Stay a while and listen

Trete ein Fremder und sei herzlich willkommen zur SWP-Subserie CRPG-History — dem vermutlich einzigen Podcast im deutschsprachigen Raum, der sich zum Ziel gesetzt hat, sämtliche Rollenspiele ab 1979 in einem Audioformat ausgiebig vorzustellen und zu diskutieren.

Wir befinden uns mit Folge 3 (oder auch SWP #28) im Jahre 1988, dem Jahr, in dem vermutlich das so genannte goldene Zeitalter der Computerrollenspiele begann. Bitte nicht wundern: Wir experimentieren noch mit den Jahreszahlen: Waren es Folge 1 noch sechs Jahre, die der Podcast umfasste, reduzierten wir für die zweite Episode schon auf einen Zeitraum von nur zwei Jahren — nur um zu merken, dass dies ebenfalls zu umfangreich war. Nun also 1-Jahresabschnitte, in der Hoffnung, bei dieser Zeitspanne bleiben zu können.

Folge 3: Das erwartet euch im CRPG-Jahr 1988

Ende der 80er Jahre gehören Computerrollenspiele zu den beliebtesten Genres und so verwundert es kaum, dass neue Szenarien und Serien wie Pilze aus dem Boden sprießen.

Goldbox-Start und postnukleare Ödnis

Allen voran die sagenumwobenen Goldbox-Spiele der einstmaligen Strategieschmiede SSI, die 1988 mit Pool of Radiance ihren Anfang nehmen. Einstmalig deshalb, weil sich SSI nicht erst mit TSR-Lizenz darauf spezialisiert hat, Rollenspiele zu produzieren. Folgerichtig begrüßen wir mit Demon’s Winter einen weiteres bemerkenswerten Titel des gleichen Jahrgangs, der sich im Podcast als eine Art Geheimtipp seinen Platz erkämpft hat.

Gleichsam neu und unverbraucht kommt Interplays Wasteland daher. Ein Mix aus Ultima, Bard’s Tale und einer Prise Innovation platziert in einer postnuklearen Welt. Wasteland besticht durch sein außergewöhnliches Skillsystem und gilt als Urvater der späteren Fallout-Serie, die mittlerweile auf Millionen von verkauften Exemplaren zurückblicken kann.

Rückkehr der Major Player

1988 ist aber auch das Jahr großer Serien: So nimmt Urgroßvater Wizardry Anlauf auf seine fünfte Kerkerexpedition. Und auch wenn Sir-Tech verspricht, dass die Serie völlig neue Ufer betritt und mit David W. Bradley erstmal der Entwickler im Boot sitzt, der Wizardry in neue Ära führen wird, ist Heart of the Maelstrom so anachronistisch veranlagt, dass wir kaum glauben mögen, dass zwischen Teil 1 und Teil 5 bereits sieben Jahre vergangen sein sollen.

Besser macht es da schon Might and Magic 2: Gates to Another World. New World Computing verbessert den Vorgänger an den richtigen Punkten und führt nebenbei einen nahtlos wechselbaren Schwierigkeitsgrad, sowie die beste Automap der damaligen Zeit ein. Damit wird der Titel zwar zu keinem anderen, aber zu einem deutlich besseren Rollenspiel.

Gleiches möchte man vielleicht auch von The Bard’s Tale 3: The Thief of Fate sagen. Interplays Stiefkind entsteht allerdings mit dermaßen wenig Personal, dass es nicht für viel mehr reicht als eine Art Bard’s Tale Deluxe — mehr von allem, nur spielerisch stagniert die Reihe gewaltig. Von Ultima 5 sagte Lord British (sinnesgemäß) hingegen einst, dass es spielerisch das bessere Ultima 4 sei. Ob dem so ist, werden wir klären.

Natürlich umfasst 1988 weit mehr als nur die sieben RPGs, die wir für unseren Podcast ausgewählt haben, doch wir denken, die wichtigsten Titel im Portfolio zu haben.

Beginnen wollen wir allerdings mit einem neuem Feature: Benni und ich werden ab jetzt jeweils unser Rollenspiel des Podcasts wählen — was im Prinzip gleichbedeutend mit unserem Rollenspiel des Jahres ist. Gewählt wird unabhängig voneinander und mutmaßlich auch mit unterschiedlichen Ergebnis. Da uns diese grandiose Idee leider erst jetzt eingefallen ist, benennen wir unsere Titel ausnahmsweise auch rückwirkend für die Episoden 1 und 2.

Nicht nur für’s Ohr

Bei uns gibt’s übrigens nicht nur was aufs Ohr: Begleitend zu unseren Hauptprodukt, dem Podcast, möchten wir euch einen Mehrwert in unterschiedlichen Formen bieten. So veröffentlichen wir parallel zu dieser Folge auf verschiedenen Plattformen Artikel und Videos zu den besprochenen Spielen: Die Artikel finden sich im Blog, die Videos auf dem YouTube-Kanal. An vielen Stellen werden wir diese Medien untereinander verlinken. Getaggt sind sowohl Texte, als auch Videos unter dem Begriff CRPG-Archiv. Im Zuge dessen findet sich auch die Rollenspiel-Shortlist des Podcasts wieder: Nämlich in Artikelform.

Ganz exklusiv, also nur für die Episoden der Rollenspiel-Historie, wird übrigens der obligatorische YouTube-Audiostream aufwändig mit bewegten Bildern hinterlegt. Das Ergebnis findet ihr am Ende dieses Postings.

Ihr seht, wir haben wirklich sehr viel Aufwand für den Podcast betrieben, der weit über die reine Aufnahme hinaus geht und hoffen natürlich, damit euren Nerv getroffen zu haben. Und nun viel Spaß mit dem Resultat.

QUELLEN/LINKS:

TIMELINE:

00:00:59 Vorstellung des heutigen Themas
00:03:53 Unsere Konventionen zum CRPG-Podcast
00:10:57 Das neue Podcast-Feature: CRPG des Podcasts/Jahrgangs
00:25:55 Pool of Radiance (Artikel | Video (dt.) | Video (engl.)
01:14:04 Shard of Spring / Demon’s Winter
01:28:45 Might and Magic 2: Gates to Another World (Artikel | Video)
01:56:42 Wasteland (Artikel | Video)
02:33:33 Wizardry 5: Heart of the Maelstrom
02:47:53 Wir reden über… Jo Hesse
02:50:06 The Bard’s Tale 3: The Thief of Fate (Artikel | Video)
03:09:53 Ultima 5 (Artikel | Video (crpg-archiv) | Video (Benni)
03:46:15 CRPG des Jahres 1988
03:39:51 Verabschiedung
03:47:33 Outtake

 

Podcast als Videostream unterlegt mit bewegten Bildern:

Conan Exiles — ein Name, der klingt! Nach Age of Conan versuchen sich die MMO-Experten Funcom an einem weiteren Titel aus dem Conan-Franchise und landen bei dem unvermeidlichen Genre der Survival/Sandbox/Crafting-Games. Dabei erinnert das Spiel in der Grafik und seiner ganzen Spielmechanik unheimlich an ARK – Survival Evolved — nur eben im Conan Szenario.

Letzteres ist übrigens auch die größte Stärke des Spiels: Conan Exiles ist brachial, brutal, morbid und wunderschön zugleich — unterstrichen wird das Ganze durch die wirklich gelungene Musikuntermalung, die zum Teil an bekannte Themen von Basil Poledouris (Conan der Barbar) erinnert. Conan Exiles befindet sich noch im frühen Early Access-Stadium und soll erst in einem Jahr releasefertig sein.

 

Aktuelle Nummer 1 auf Steam

Dennoch gilt es derzeit als DER Steam-Hit mit aktuell 50 000 aktiven Spielern gleichzeitig und Platz 1 in den Steam-Verkaufscharts. Grund genug für Benni und Alex, sich des Themas in aller epischer Breite anzunehmen. Benni, der seinem Clan Croms Chicks auf einem offiziellen PvP-Blitz-Server unterwegs ist, kommt auf mittlerweile 26 Spielstunden. Alex bringt es durch die Arbeiten an seinem fulminanten Conan Exiles Survival Guides auf satte 30 Stunden im Soloplay. Zusammen genommen also über 50 Stunden reinste Conan Exiles-Kompentenz, die wir ausgiebig einsetzen, um im Podcast jeden noch so kleinen Aspekt zu beleuchten, zu bewerten und natürlich um vom Conan-Franchise zu schwärmen. Denn Benni und Alex sind, so kann man der Aufnahme entnehmen, beide große Fans der Conan-Reihe mit Arnold Schwarzenegger.

Hinweis: Dieser Podcast wurde sehr zeitnah aufgenommen und veröffentlicht, aber Funcom patcht das Spiel derzeit wie ein wildgewordener Set-Anhänger. Deshalb scheint es Stand jetzt so zu sein, dass Funcom mittlerweile einen Provider zum Hosten der offiziellen Server an Land gezogen hat. Außerdem ändern die Patches, die teilweise bis zu zwei Mal am Tag kommen, die Spielmechanik ganz erheblich.

Quellen / Links:

Der Spielwiese Podcast erscheint im zweiwöchigen Rhythmus – auch wenn zweiwöchig bei uns ein arg dehnbarer Begriff ist. Geschwafelt wird selbstredend und hauptsächlich über spielebezogene Dinge, dabei stets mit einem Grundthema vor Augen. Dass wir davon fast immer abschweifen, gehört zum (ungeplanten) Konzept dieser Sendung.

Es ist noch gar nicht so lange her, da philosophierten wir in SWP #22 unter anderem über die Frage, wohin Nintendos Weg im hart umkämpften Konsolenmarkt führt. Seit Oktober letzten Jahres und spätestens seit dem 13. Januar 2017 wissen wir: Die neue Konsole aus dem Hause Big N wird auf den gefälligen Namen Switch hören, ein Hybrid aus stationärem Gerät, Tablet und Handheld sein und nahezu weltweit am 03. März in den Händlerregalen stehen. Nintendo selbst bezeichnet das Gerät selbstbewusst als einen Mix aus dem Besten aller vorangegangen Konsolen und strebt damit ein hehres Ziel an: Die beste Nintendo-Konsole ever zu entwickeln.

In gut 160 Minuten beleuchten Benni (aka Vampiro), Ralf (aka DarkVamp76), Marius (aka Zakoholic) und Alex (aka Sothi) alle Informationen, die wir über das Thema Switch zusammentragen konnten. Dabei werden sowohl die Möglichkeiten der Konsole, die bislang bekannten Hardware-Innereien, aber vor allem das Spiele-Lineup beleuchtet.

Harte Fankritik

Dass ausgerechnet Nintendo trotz aller Innovation mit harscher Kritik seitens der Spielerschaft leben muss, ist vor allem zwei Dingen geschuldet: Der Preis für Konsole und Zubehör erscheint im Vergleich zu Konkurrenz überteuert und die Spieleauswahl macht, insbesondere zum März-Start, einen eher dünnen Eindruck.

Ob diese kritischen Stimmen gerechtfertigt sind und ob wir selbst auf der Liste der potentiellen Switch-Käufer stehen, all das wird im Podcast teils kontrovers diskutiert. Fun Fact am Rande: Da Alex als einziger Teilnehmer keine WiiU besitzt und auch sonst vergessen hat, seine rosarote Fanboy-Brille aufzuziehen, gibt es an der einen oder anderen Stelle nicht die obligatorischen Nintendo-Lobgesänge… 🙂

Quellen / Links:

Der Spielwiese Podcast erscheint im zweiwöchigen Rhythmus – auch wenn zweiwöchig bei uns ein arg dehnbarer Begriff ist. Geschwafelt wird selbstredend und hauptsächlich über spielebezogene Dinge, dabei stets mit einem Grundthema vor Augen. Dass wir davon fast immer abschweifen, gehört zum (ungeplanten) Konzept dieser Sendung.